Lenovo Thinkpad X300
Er ist ultraflach, er ist ultrarobust – aber ultrabillig ist er nicht: Der Lenovo Thinkpad X300 bietet der Geschäftsfrau / dem Geschäftsmann kompaktes Higtech. Doch das kostet: Auch in der mobilen Businessklasse rangiert der Chinese ganz oben. Der Einsteigerpreis liegt etwa bei 2400 Euro. Wer mehr ausgeben will, ist herzlich eingeladen – die Preisskala für alle möglichen Zusatz-Aufrüstungen ist weit nach oben offen.
Für unbeschränkte Mobilität und Internetanschluss überall sorgen ein integriertes UMTS-Modem, ein 300-Mbit WLAN und ein 1-Gbit-LAN; so kann man auch von unterwegs jederzeit übers weltweite Netz mit seinen Geschäftspartnern in Verbindung bleiben. Über dem Display sind Webcam und Mikrofon angebracht, im Gehäuse zwei Stereo-Lautsprecher integriert. Per Internet telefonieren oder per Video kommunizieren ist so jederzeit und überall möglich.
Thinkpad X300: Relativ klein und leicht
Großer Vorteil ist die Leichtigkeit, hier wird der elektronische Helfer nicht zur Last: Mit 1,6 Kilo, mit einer Größe etwas über einem DIN-A4-Blatt und mit 27 Millimetern Dünne passt der X300 problemlos in jede Aktentasche und kann den ganzen Tag herumgetragen werden.
Dazu kommt ein sehr robustes Gehäuse aus Karbon- und Glasfaser, also Materialien, die man sonst eher in der Luft- und Raumfahrtindustrie verarbeitet.
Akkulaufzeit: 3 bis 5 Stunden
Wer unterwegs ist, braucht natürlich eine akzeptable Laufzeit für den Betrieb mit Akkus. Der sechszellige Akku desX300 reicht je nach Nutzungsintensität und Helligkeit des Display drei bis fünf Stunden.
Wem der Power-Vorrat nicht reicht, kann das DVD-Laufwerk gegen drei zusätzliche Akkuzellen austauschen. Denn: Der X300 hat auch einen integrierten DVD-Brenner und als Datenanschlüsse insgesamt drei USB-Ports.
Lenovo setzt auf einen 13,3-Zoll-Bildschirm
Auch die übrige Ausstattung kann sich sehen lassen: Der Bildschirm ist mit 13,3-Zoll und einer Auflösung von 1440 x 900 Pixeln ordentlich geraten; die Tastatur in Standardgröße ermöglicht dank ihrer ergonomischen Maße auch Vielschreibern ein problemloses Arbeiten.
Das Ganze wird gesteuert via Touchpad oder dem zwischen G,H und B sitzenden Trackpoint. Manche mögen das rote Hebelchen, andere finden es überflüssig bis störend.
Thinkpad X300 mit SSD ausgerüstet
Statt einer Festplatte gibt es einen 64 Gigabyte großen Flash-Speicher, in der Fachsprache Solid State Disc, abgekürzt SSD genannt.
Bei dieser Technik entfällt die sonst in Festplatten übliche rotierende Magnetspeicherplatte. Statt dessen werden sogenannte Flash-Speicherbausteine eingesetzt, die bisher meist bei MP3-Playern oder Digicams verbaut wurden.
Im Thinkpad X300 steckt als Prozessor ein Core-2-Duo-SL7100-Prozessor, er schafft 1,2 Gigahertz. Der Arbeitsspeicher umfasst 2 GB. Im Testbetrieb bewältigt das Gerät mit seinem installierten Windows Vista Business problemlos alle Aufgaben.
Fazit
Ein Gerät für Vielflieger, die nicht durch schickes Design beeindrucken wollen und deren Finanzcontroller Sinn für teurere Anschaffungen haben - wenn die Qualität stimmt. Und die ist beachtlich: Gewicht, Größe und Verarbeitung setzen Maßstäbe im Hardwarebereich, die gute Laufzeit bei Akku-Betrieb, die Maße und die technische Ausstattung garantieren größtmögliche Mobilität.
Autor: ET
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