Onlineshop von o2 Germany
AnzeigeMoobiAir - mobile DSL flat

Subnotebook: Schlepptop im Miniformat

Ein Subnotebook ist ein besonders kleiner und besonders leichter Laptop: das Werkzeug für alle, denen ein PAD oder Smartphone zum Arbeiten unterwegs nicht reicht – und denen ein ausgewachsener „Schlepptop“ einfach zu groß und zu unhandlich ist.

Da die meisten Subnotebooks für den mobilen Einsatz bestimmt sind rüsten die Hersteller die häufig auch als Mini-Notebooks bezeichneten Geräte mit internen Modems für UMTS bzw. HSDPA aus. Ab dem Jahr 2009 wird man sich auch im Subnotebook-Bereich vorsichtig der LTE-Technologie annähern.

Bildschirmgröße: 8,4 bis 12 Zoll

Text Kleiner als Notebooks und deutlich größer und leistungsfähiger als ein PAD oder ein Taschencomputer - das Subnotebook ist ein Kompromiss aus möglichst optimaler Leistung mit den gängigen Programmen, die man aus dem Büro oder dem heimischen PC kennt und leichterem Transport.

Oft sind die Subnotebooks mit Bildschirmen der Größe 8,4 bis 12 Zoll ausgerüstet und wiegen weniger als ein Kilogramm – doch es gibt auch als Subnotebook bezeichnete Modelle auf dem Markt, die einen kleineren Bildschirm oder deutlich über ein Kilo Gewicht haben.

Als Höchstgewicht für diese Kategorie wird in englischen Publikationen des öfteren 4 pounds, also rund 1,8 Kilogramm angegeben. Zum Vergleich: normale Notebooks kommen mit 12 bis 20 Zoll-Bildschirmen daher und wiegen über 2 Kilogramm. 

Tastatur bei Subnotebooks kleiner

Was an Gewicht eingespart wird, muss irgendwo fehlen: Nicht nur der Bildschirm, auch die Tastatur ist oft kleiner, oft fehlt auch das interne optische Laufwerk, beziehungsweise wird durch ein externes Laufwerk ersetzt. Und meist hat ein Subnotebook weniger Anschlüsse als ein normales Notebook. Subnotebooks sind mit einem vollwertigen Betriebssystem ausgestattet, wie man es vom Büro-PC kennt.

Betrachtet man das aktuelle Angebot an Subnotebooks dann wird klar: Dem Bemühen, Gewicht einzusparen, sind technisch-physikalische Grenzen gesetzt. Je mehr das als Subnotebook bezeichnete Gerät sich in der Leistung an einen normalen Laptop annähert, desto deutlicher liegt es in der Regel über der Ein-Kilogramm-Grenze.

Subnotebook: Unterschied zum PDA

Die Abgrenzung gegenüber einem PDA oder einem Handheld ist recht einfach und einleuchtend: PDAs kann man in eine Jackentasche stecken, Subnotes passen dort nicht mal bei XXL-Größen rein.

Schwieriger ist die Abgrenzung der Begriffe Ultraportable und Subnotebook, in der Praxis überschneiden sich beide Termini.  

UMTS bzw. HSDPA bei Subnotebooks on board

Ein Subnotebook ist keine Massenware, sondern durchaus auch durch den höheren Preis bedingt, ein Produkt, dass bislang auf einen begrenzten Anwenderkreis zugeschnitten ist – Businessklasse mit unterwegs reichlich Arbeit, so könnte man die Kundengruppe für das Nischenprodukt umschreiben. 

Ein Subnotebook ist also für alle erste Wahl, die unterwegs so arbeiten wollen, wie im Büro oder zuhause – also beispielsweise größere Texte verfassen, eine Tabellenkalkulation oder eine Powerpoint-Präsentation erstellen wollen.

Da die meisten Subnotebooks mit UMTS bzw. HSDPA-Technologien ausgerüstet sind kann man mit den Geräten auch im Web surfen; Filme dort anzusehen macht deutlich mehr Spaß als auf dem schmalen Display eines Smartphones.

Verglichen mit den Notebooks sind einzelne Funktionen aber deutlich eingeschränkt – wer den Laptop auch zuhause und damit weitgehend wie einen normalen PC, womöglich sogar für Spiele nutzen will, der ist mit einem handelsüblichen Notebook deutlich besser bedient.

Preise bei Subnotebooks

Ein kleiner Nachteil: Preislich sind gute Subnotebooks in der oberen Klasse angesiedelt und liegen deutlich über dem Level eines Standard-Notebooks mit vergleichbarer Leistung.

Große Ausnahme ist der Asus EEE in der Fachpresse bei einem Ausgangspreis von 299 Euro als „Preisbrecher“ gerühmt – mit Linux als Betriebssystem und einer Reihe vorinstallierter Open-Source-Software. Damit wird offensichtlich eine neue Zielgruppe für Subnotebooks anvisiert: Der Newcomer ist eher für den Ranzen des Schülers als für die Aktentasche des vielbeschäftigten Businessman gedacht. Und die Hardware ist – was Wunder bei dem Preis und der geringen Größe - auf ein Minimum beschränkt.

Autor: ET

Anzeige