Fujitu Siemens Esprimo Mobile D9500
Fujitu Siemens Esprimo Mobile D9500: Schon der Name ist Programm. Als „idealen Begleiter für Vielreisende“ preist ihn sein Hersteller an.
Was den unbegrenzten Zugang per Funk zum Internet ausgeht stimmt das. Doch leider zeigt das Business-Notebook auch mehr oder minder deutliche Schwächen.
D9500: Always mobile mit UMTS
In punkto Funkausrüstung hält der D9500 das, was sein Name verspricht - er ist ultramobil: Bluetooth, schnelles WLAN, 1-Gbit-LAN, das gehört schon zum Standard guter Arbeitsgeräte fürs reisende Fußvolk der globalen Wirtschaft.
Fujitsu Siemens hat noch ein integriertes UMTS-Modul draufgepackt, das es nach Herstellerangaben auf eine Geschwindigkeit von 3.6Mbit/s im Download (also beim Senden) und 384Kbit im Upload (also beim Empfangen von Daten) bringt.
Gesendet wird mit 3 Dualband WLAN Antennen und 2 UMTS Antennen. So ist man praktisch unbegrenzt erreichbar, ob man nun auf der grünen Wiese irgendeinen Bau hochzieht oder gerade oder unterwegs zu einem Kunden ist: Die Kommunikation mit dem heimischen Stützpunkt steht.
Mäßige Akkulaufzeit
Leider wird dieser Wettbewerbsvorteil durch die Nutzungsdauer erheblich eingeschränkt. Im normalen Office-Betrieb schafft das Gerät gerade mal dreieinhalb Stunden, lässt man es volle Power laufen, ist nach über einer Stunde Schluss.
Zwar kann man einen Zweitakku einpacken, aber erhöht das Grundgewicht von 2,5 Kilogramm plus ein halbes Kilo Netzteil dann doch deutlich.
Pluspunkte bei der Hardware-Ausstattung
Erfreulich wiederum ist die Grundausstattung, die eine hohe Rechenleistung garantiert. Dazu gehören ein Intel Core 2 Duo T7700 mit einem Arbeitstakt von 2,4 Giga-Hertz, ein zwei Gigabyte großer Arbeitsspeicher sowie der 965GM-Chipsatz mit eingebautem DirectX 10-Grafikkern X3100: Sie katapultieren den D9500 in die Kategorie der Schnellrechner unter den Notebooks.
Die gute Hardware-Ausstattung wird ergänzt durch eine 160-Gigabyte-Festplatte, ein internes Laufwerk, einen Dockingport und die bei einem Business-Laptop üblichen Anschlüsse. Weiteres kleines Manko: Die Webkamera für Video-Konferenzen unterwegs steht nur dem Modell Mobile U9200 zur Verfügung.
Display mit Schwächen im Außenbereich
Zu den Teilen, die man noch optimieren könnte gehört auch das 15,4-Zoll-Display, mit dem man problemlos im Innenbereich normale Aufgaben bewältigt.
Geht es nach draußen, ist das Bild nicht mehr ganz so toll. Auch dies ein Minus in punkto Mobilität – schließlich ist das Gerät gerade für den Einsatz unterwegs konzipiert.
Fazit
Viel Licht paart sich bei diesem Gerät mit ein paar deutlichen Schatten. Wer einerseits überall eine Verbindung braucht und andererseits unterwegs nicht allzu lange und allzu ausdauernd arbeitet, dabei aber Wert auf eine sehr gute Rechenleistung legt – der hat mit dem D9500 wohl den idealen Partner gefunden.
Autor: ET
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