Asus V2S funkt über UMTS
Ein mobiles Arbeitsgerät, das auch animierte 3D-Grafiken und Multimedianwendungen meistert – Asus präsentiert mit dem V2S ein beachtliches Arbeitsgerät. Da nimmt es nicht Wunder, dass er in der gehobenen Preisklasse angesiedelt ist.
Die nahezu unbegrenzte Mobilität wird garantiert durch ein integriertes UMTS-Modem; wo immer man ist, die Verbindung zum Internet steht, sobald man seine Sim-Karte an der Unterseite einlegt. Dazu kommen eine 10/100/1000 LAN Card , Wireless WiFi Link 4965AGN Intel und Bluetooth.
V2S macht eine gute Figur
Der V2S zählt nicht zu den schlanken Leichtgewichten, aber 2,3 Kilogramm bei dieser Leistung ist ein beachtliches Ergebnis. 36 Millimeter dick, 245 Millimeter lang und 245 Millimeter breit – das sind alles in allem Normalmaße für ein Gerät dieser Güteklasse und ermöglicht problemloses Mit-Sich-Tragen.
Neben einem Firewire Anschluss gibt es zwei USB-Ports, einen HDMI Port für digitale externe Bilder und einen SATA Anschluss für eine externe Festplatte, er ist auch als USB Port nutzbar, abgerundet wird das Angebot durch einen Docking Port.
Core-2-Duo-Prozessor gibt den Takt an
Im Innern werkelt ein Intel-Core2-Duo Prozessor im zwei Gigahertz-Takt, zusammen mit einer Nvidia-Grafikkarte, die über einen Speicher von 256 Megabyte verfügt. Zwei Gigabite Arbeitsspeicher sorgen für flüssiges Arbeiten; die 160-Gigabyte-Festplatte bietet ordentlich Speicherplatz.
Frohe Kunde für alle, die ihr Notebook nicht nur als simples Arbeits- und Officepaket betrachten, sondern auch Multimediafunktionen nutzen wollen: Mit dem Asus V2S kann man unterwegs durchaus – natürlich nur am Feierabend! - das eine oder andere grafisch aufwändigere Spielchen wagen, selbst wenn man bei Auflösung oder dem einen oder anderen Detail ein paar Abstriche machen muss. Getrübt wird dieses Vergnügen nur durch leider unzulängliche Lautsprecher.
V2S mit 14,1-Zoll-Display
Dafür ist man immer gut im Bild: Der V2S hat einen 14,1-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1440x900 Bildpunkten. Es ist hell und hinreichend kontraststark, die spiegelfreie matte Oberfläche sorgt für problemloses Arbeiten im Freien.
Die Tastatur ist etwas beengt, über ihr liegen Funktionstasten, etwa zum Regulieren des Energieverbrauchs, auch dies eine schöne Lösung.
Zusätzliche Ausstattung: Webkamera und DVD-Brenner
Dazu kommen auf der Hardwareseite noch eine drehbare WebKamera – die man für Videokonferenzen nutzen kann – ein DVD-Brenner und für die Datensicherheit ein Fingerabdruck-Leser, der dem Besitzer den exklusiven Zugang zu seinen eigenen Daten garantiert und vor unbefugten Einblicken schützt – eine Komponente, die von reisenden Wirtschaftsmanagern immer noch zu oft unterschätzt wird.
Einziges erkennbares Manko der Ausrüstung: Der Lüfter ist ein klein wenig zu laut, das kann geräuschsensible Naturen stören, Anwender die ohnehin ständig in einer eher geräuschintensiven Umgebung arbeiten, werden damit keine Probleme haben.
Der Sechs-Zellen-Akku hält leider nicht sehr lange, hinsichtlich der Mobilität ein schon deutlicheres Manko. Bei voller Last langt das gerade mal für eine Stunde, geht man mit der Energie sparsam um reicht es für rund drei Stunden. Nachrüsten kann man allerdings mit einem Neun-Zellen-Akku und damit die Laufzeit deutlich verlängern.
Fazit
Asus ist ein guter Wurf gelungen, der in vielerlei Hinsicht überzeugt: der V2S besticht durch eine sehr gute Arbeitsleistung, Highlight ist der schnelle 3D-Grafikchip. Dazu kommt eine Ausrüstung, die ihm ein hohes Maß an Mobilität sichert. Deutlichstes Minus ist die beschränkte Laufzeit und die dadurch erforderliche Zusatzaufrüstung.
Autor: ET
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