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Mobile Solutions optimieren den Arbeitsalltag

Aktuelle Kundeninformationen über das Handy abrufen, erfasste Aufträge sofort mobil an den Zentralrechner der Firma weiterleiten – das sind Beispiele für sinnvolle „Mobile Solutions“ im Berufsalltag. Mobile Unternehmenslösungen helfen Firmen dabei, ihre Mitarbeiter beispielsweise im Außendienst besser an die Unternehmens-IT anzubinden.

Zentrale Aufgaben einer mobilen Anwendung sind die Unterstützung und Optimierung von Geschäftsprozessen. Für die Firmen entstehen eindeutige Wettbewerbsvorteile, wenn die externe Kommunikation mit den Mitarbeitern schnell und fehlerfrei funktioniert. Moderne Mobilfunkgeräte sind heute sehr leistungsfähig und vielfältig einsetzbar. Neben der verbesserten Handy-Technik spielen niedrigere Mobilfunkgebühren eine wichtige Rolle bei der flächendeckenden Verbreitung von Mobile Solutions in der Arbeitswelt.

Groupware und PIM

Reibungslose mobile Unternehmenskommunikation bedeutet die Verschmelzung von Diensten und Infrastrukturen sowie ihre Darstellung auf verschiedenen Endgeräten. Insbesondere zwei Industrien arbeiten seit gut zehn Jahren daran, diese Konvergenz herzustellen: Die IT-Branche, die den Schwerpunkt auf die Dienste am Computerarbeitsplatz setzt sowie die Telekommunikationsbranche, die sich bemüht, Computer-Funktionen in Smartphones und Netzplattformen zu migrieren.

Neben den Hardware-Komponenten steht die „Groupware“ oder Gruppen-Software im Mittelpunkt der Mobile Solutions. Diese Software unterstützt die Zusammenarbeit in einer Gruppe über zeitliche oder räumliche Distanz. Die Komunikation innerhalb einer Gruppe wird erleichtert durch Instant Messaging und Community-Chat-Systeme. Effektiv und weit verbreitet sind auch Push-E-Mail-Dienste, wie sie RIM bei seinen BlackBerry-Smartphones integriert hat. Die Gruppen-Software soll die Kommunikation, Kooperation und Koordination („3K-Modell“) der Mitarbeiter optimieren.

Nützliche Software aus diesem Bereich sind beispielsweise die PIM-Programme („Personal Information Manager“). PIM ist eine Software, die persönliche Daten wie Kontakte, Termine, Aufgaben, Dokumente (Brief, Fax und E-Mail) und neuerdings auch  RSS-Feeds verwaltet. Für diese Anwendungen ist eine hohe Speicherkapazität nötig. Derzeit wird das PIM-Software-Segment von Microsoft Outlook dominiert, wenngleich es inzwischen auch Internet-basierte PIMs gibt. Sie sind in der Regel kostenlos und global verfügbar. Der einzige Nachteil ist die Abhängigkeit vom Internetzugang: kommt keine Verbindung zustande, sind sämtliche Daten unerreichbar. Mit Synchronisationsfunktionen lässt sich der mobile Organizer auch mit dem heimischen Outlook bzw. der Groupware des Unternehmens auf einem Stand halten.

Datensicherheit

Ein entscheidender Faktor im Bereich der mobilen Kommunikationslösungen für Unternehmen ist die Sicherheit der Daten. Es muss unbedingt gewährleistet sein, dass sensible Unternehmensinformationen nicht ungeschützt zugreifbar sind. Selbst wenn ein Mitarbeiter sein Smartphone beispielsweise aus Versehen im Zug liegen lässt oder im Meetingraum der Konkurrenz. Hier bieten sich verschiedene Methoden der Verschlüsselung an. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, Daten ferngesteuert auf dem Endgerät abzusichern und gegebenenfalls zu zerstören. Die mobilen Kommunikationssysteme müssen außerdem über  Virenschutzprogramme/ Firewalls gegen Angriffe aus dem Netz geschützt sein.

Autor: FN

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