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Mobile Search: wer sucht, der findet

„Mobile Search“ gliedert sich in zwei Bereiche: Die interne Suche, bei der Daten im Inneren des Mobiltelefons aufgespürt werden sollen, und die externe Suche im Internet. Mobile Suchfunktionen kommen zum einen von den Hardware-Herstellern selbst, zum anderen versuchen große Internet-Suchmaschinen wie Google und Yahoo, ihre Dienste auch auf den mobilen Bereich auszuweiten.

Die „Mobile Search“-Software des Handy-Herstellers Nokia beispielsweise durchsucht die komplette Struktur des Handys nach verlegten Daten und liefert das Ergebnis innerhalb von Sekunden. Die Nokia-Software kann darüber hinaus auf  Online-Suchdienste wie Yahoo oder „das Örtliche“ (Branchenbuch) zugreifen. Das ist praktisch, wenn man etwa mit dem Handy ein Restaurant in der Nähe ausfindig machen möchte. Mobile-Search-Anwendungen sind in der Regel kostenlos und können aus dem Internet heruntergeladen werden.

Google Mobile

Anfang 2008 wurde die neue Version der mobilen Google-Suche vorgestellt. Die verbesserte Anwendung kombiniert Suchergebnisse aus dem „Mobile Web“ (mit speziell für das Handy aufbereiteten Online-Inhalten) und dem World Wide Web. Handy-Nutzer müssen nun nicht mehr das mobile und das reguläre Internet einzeln durchsuchen. Ebenso wenig müssen sie ihre Suchanfragen zusätzlich verfeinern. In Zukunft werden Bilder, Online-Nachrichten sowie lokale Informationen kombiniert angezeigt. Laut Google hatten User-Statistiken gezeigt, dass bei der Handy-Suche oftmals Fotos gesucht werden.

„Wir haben außerdem festgestellt, dass unsere Nutzer bei der Suche per Handy besonders Wert auf Ergebnisse aus ihrer Umgebung legen“, sagte Anthony House, Google-Manager für mobile Dienste. In Zukunft werden die Orte der letzten Nutzung der Google-Suche mit dem Handy gespeichert. So soll der Nutzer bei späteren Suchanfragen automatisch relevante lokale Ergebnisse erhalten.. Zudem bekommt kann der Handy-Besitzer in den Einstellungen seines Gerätes einen Standort festlegen, so dass Angebote aus dieser Region für zukünftige Suchanfragen berücksichtigt werden.

Yahoo Go

Im Herbst 2007 präsentierte Yahoo das neue Java-Programm „Yahoo Go 2.0“ (Beta). Diese mobile Web-Anwendung funktioniert unter anderem auf Symbian- und Windows-Mobile-Handys. Yahoo Go bietet die Online-Suche „One Search“, mobilen Zugriff auf E-Mail, Kalender und Kontakte, thematisch unterteilte Nachrichtenkanäle inklusive RSS-Feeds, einen Routenplaner mit zusätzlichen Orts-Informationen sowie eine Schnittstelle zur Yahoo-eigenen Foto-Community „Flickr“.

Der mobile Web-Dienst Yahoo Go befindet sich offiziell noch in der Beta-Phase, dennoch scheint die Software ausgereifter als beim Erzrivalen Google. Besonders interessant ist die Anwendung in Verbindung mit dem hauseigenen kostenlosen E-Mail-Dienst. Bekommt der Nutzer eine neue Mail, so sendet das Handy ein entsprechendes Signal. Eine solche Push-E-Mail-Funktion bieten sonst nur kostenpflichtige Dienste wie zum Beispiel BlackBerry. Darüber hinaus kann die Software auch als Kontrollsystem für die Datennutzung eingesetzt werden: Yahoo Go protokolliert stets das angefallene Datenvolumen und sorgt so für eine Kostenkontrolle.

Autor: FN

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